Rettung in letzter Minute
Alte Kopfweiden drohten auseinanderzubrechen
Bislang trotzten die knorrigen Kopfweiden noch den Stürmen, die in den vergangenen Jahren den mittlerweile unförmig gewachsenen Boliden zusetzten. Daher wurde es höchste Zeit, die Wappenbäume des Kreises Wesel von ihrer ungewöhnlichen Last zu befreien - hatte es doch der Besitzer seit über 20 Jahren versäumt, ihnen den notwendigen und regelmäßigen Rückschnitt angedeien zu lassen. So machten die Helfer des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), unterstützt von den "12 Aposteln" des Heimat- und Bürgervereins, am Samstag, den 3. März 2012 daran, diese dringend notwendigen Arbeiten zu erledigen. Auf dem Gelände "An der alten Burg" nahe Xanten wurden die im Februar gesägten Stämme und Äste zerlegt und sortiert.
Gerd Böllerschen, Leiter der Xantener Ortsgruppe, berichtet von mittlerweile 750 erfassten Kopfweiden auf Xantener Gebiet, die turnusmäßig normalerweisee alle 7 Jahre gestutzt werden müssen. Die jetzt durchgeführte Aktion verursachte durch den versäumten Rückschnitt Mehrarbeit in einem nicht erwarteten Ausmaß. Im Anschluss stärkten sich die Helfer bei einem Mittagessen und Getränken. Apostelköchin Marlene Hermsen hatte eine delikate Erbsensuppe zubereitet, in der es an nichts fehlte. Gerd Böllerschen dankte den Aposteln für ihren engagierten Einsatz.
1000-Jahr-Stein: Areal nimmt Gestalt an
Jährliche Nistkästenkontrolle deckt Defizite auf
Lange hatten die Helfer des “12 Apostel”-Kreises darauf gewartet: Nachdem Väterchen Frost sein hartnäckiges Gastspiel beendete, hielt es die Recken des Heimat- und Bürgervereis Lüttingen nicht mehr in den eigenen vier Wänden. Mit vereinten Kräften wurde am Samstag, den 18. März am Weiterbau des Gedenksteinareals gearbeitet. 3,5 t Deckschichtmaterial für die neue Zuwegung brachte das "Team Tiefbau" ein. Zwei weitere Gruppen machten sich auf den Weg zur alljährlichen Nistkasteninspektion. Leider fielen dem Wirbelsturm im August des letzten Jahres etliche Singvogelbehausungen zum Opfer. In Kürze werden diese mit Unterstützung des NABU, der die "Piepmatzwohnungen" kostenlos und dankenswerterweise zur Verfügung stellt, ersetzt.
Landschaftspflege im Vereins-Dreiklang
Platanen erhielten ihr notwendiges kahles Haupt
Tatkräftige Unterstützung erfuhren die Männer des Arbeitskreises "Rund um die Kirche" durch die Helfer aus den Reihen der "12 Apostel" sowie professioneller Hilfe durch zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Löschgruppe Lüttingen: Gemeinsam rückten sie am Samstag vor dem 1. Advent den Platanen auf dem Kirchenareal sowie dem Lüttinger Friedhof zu Leibe und schufen die Basis für einen gepflegten und ansehnlichen Wuchs der mittlerweile betagten Bäume. Freuen dürften sich auch die Pächter der Grabstellen ob des somit eingedämmten Laubfalls, der doch immer wieder einer regelmäßigen Grabpflege bedurfte. Die Mannschaft stärkte sich nach 3 schweisstreibenden Stunden mit einer kräftigen Erbsensuppe mit dem festen Willen, diese Landschaftspflege als festen Bestandteil in den Jahresplan einzubauen.
Neue Fundamente halten Fallschirm in Schach
Sicherheit der Besucher liegt den Aposteln am Herzen
Wilfried Nielek, Jens Weinkath, Günter Rinnen und "Jö" Heveling in Aktion
Das Jahr 2011 wird wohl als das arbeitsreichste in der Geschichte der "neuen" Apostel eingehen. Am 16. Juli legte die Arbeitsgruppe im wahrsten Wortsinne das Fundament für eine risikobefreite Abwicklung des Fischerhüttenfestes: Sechs Metallhülsen wurden in massive Betonsockel eingebracht, welche künftig stabile Pfosten aufnehmen, an denen wiederum die Spreizbänder des Wetterschutz-Fallschirms befestigt werden. Mit dieser Maßnahme wurde die Optimierung des Fischerhüttenareals zunächst abgeschlossen. Doch wer weiß: Dem Ideenreichtum der "12 Apostel" sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt...
Gedenkstein erstrahlt in neuem Glanz
Apostel nehmen nächstes Großprojekt in Angriff
Das Areal vor dem Gedenkstein "1000 Jahre Lüttingen" fristet seit Jahrzehnten ein kümmerliches Dasein und wurde von der Stadt Xanten im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten gepflegt. Dies soll sich nun ändern: Noch in diesem Jahr wird der Spatenstich vollzogen, um dem Gelände gegenüber des "Pantaleonshofes" einen repräsentativen und würdigen Rahmen zu verleihen. Geplant sind u.a. ein Versetzen des Gedenksteins, die Anlage eines Kiesweges sowie die künstlerische Neugestaltung eines Blumenbeetes, in welchem die Pflanzen in Farbe und Form des Lüttinger Wappentiers, dem springenden Salm, gesetzt werden. Die sich anschließende Pflege übernimmt ebenfalls der Heimat- und Bürgerverein und bereichert unser Dorf mit einem weiteren "Eyecatcher". In einer "Hau-Ruck-Aktion" säuberten am Tag des Schützenfestbeginns die Apostel Hermann Ströter und Günter Rinnen die Stehle, Ludger Rodermond vehalf den Buchstaben mittels spezieller Goldbronze wieder zu neuem Glanz. Mittlerweile haben auch die Erdbewegungsarbeiten begonnen, die Fundamente der Schützenfestbeflaggung wurden bereits ausgehoben und werden in Kürze versezt. Über die augenblicklichen Arbeiten berichten wir in Kürze ausführlich.
Aktionstag der "12 Apostel" am 14. Mai 2011
Arbeitsreicher Tag erzielte erstaunliche Ergebnisse
Samstag, 14. Mai 2011, 09:00 Uhr: Der Startschuss zu einem der arbeitsreichsten Aktionstage fällt! Die "12 Apostel" schickten sich an, die dörfliche Lebensqualität durch weitere Maßnahmen zu bereichern. Zunächst musste das durch einen Sturm beschädigte Ortseingangsschild an der südlichen Ortszufahrt ersetzt werden. Zwei Bodenhülsen zur Aufnahme von Masten, welche wiederum künftig die Werbebanner tragen werden, setzten die Aktivisten in ein solides Fundament an der Zufahrt zum Archäologischen Park Xanten (Zum Rheintor). Eine weitere Bodenhülse zur Aufnahme des Fallschirmmastes bei Festivitäten auf dem Dorfplatz implantierten die fleißigen Helfer unter dem Backsteinpflaster. Zuguterletzt wurde ein jüngst in Betrieb genommener Zeugcontainer an der Fischerhütte seiner korrodierten Teile beraubt und solide Träger und Bleche eingezogen. "Oberapostel" Klaus Kaja zollte den in ihrem Tatendrang nicht zu bremsenden Mannen seinen Respekt und großen Dank.
3 Tonnen Baerler Sand chauffiert und verarbeitet
"12 Apostel" setzten Seerundweg an der Fischerhütte instand
Die „12 Apostel“ des Heimat- und Bürgervereins legen sich erneut in die Riemen: Mit vereinten Kräften wurde das Umfeld der Fischerhütte „sommerfest“ gemacht. Ein Teilstück des Seerundweges, der in der Vergangenheit arg gelitten hatte, setzte die Aktivitas des HBV wieder instand. Besonderer Dank gilt dem Landwirt Klaus Schmithüsen, der vorab die gröbsten Unebenheiten mithilfe des Traktors glättete. Nun hofft der Vorstand, dass vom idyllischen Rastplatz vor der Hütte von Wanderern und Radlern reichlich Gebrauch gemacht wird. Er bittet jedoch darum, die Spielregeln zu beachten: Mit Rücksicht auf die Nachtruhe der Anwohner ist der Aufenthalt bis 22:00 Uhr gestattet, die mitgebrachten Verpackungen sind selbstverständlich zu entsorgen.
Alle Mühen umsonst?
Wildkaninchen verspeisen liebevoll gepflanzte Krokusse
Endlich, nach einem langen und harten Winter, sprießen die ersten Krokusse am Umfeld der Fischerhütte. Der kalte und sehr feuchte Boden bremste bislang das Wachstum der Frühlingsboten aus. Doch nun, nachdem die Gärtner unter den "12 Aposteln" erleichtert feststellen, dass sich unter das Grün zunehmend gelbe und violette Farbtupfer mischen, machen sich Langohren auf der Wiese breit. Damit sind allerdings nicht die Bewohner unseres Nachbardorfes Wardt gemeint, welche mittels dieses Kosenamens zeitweise geneckt werden. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Horde Wildkaninchen, die sich genüsslich über die vermeintliche Delikatesse hermacht. Die Gesetze der Natur möchte der HBV allerdings respektieren und wird in das Festmahl der "Karnickel" nicht eingreifen. Stattdessen wurden im Herbst 2011 Narzissenzwiebeln gesetzt.. Der bittere Geschmack aller Pflanzenbestandteile der "Osterglocke" wird den Nagern hoffentlich jeglichen Appetit verderben.
So sollte es im kommenden Frühjahr aussehen...